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Drehmoos

Funaria hygrometrica


Funariaceae

Funariaceae

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Beschreibung: ( auszugsweise Wikipedia - siehe Quellverzeichniss )
Wetteranzeigendes Drehmoos (Funaria hygrometrica), auch Echtes Drehmoos genannt, ist ein Pioniermoos, das nährstoffreiche, gestörte Standorte schnell besiedeln kann. Die Art ist autözisch Es gilt als Kulturfolger des Menschen und ist eines der physiologisch am besten untersuchten Laubmoose. Der Name bezieht sich auf die hygroskopische Seta, die sich bei Regenfall, bzw. bei Austrocknung ruckartig dreht. Dies soll die Ausbreitung der Sporen fördern.Funaria hygrometrica wächst gruppenweise oder in ausgedehnten mehr oder minder dichten Rasen. Es bildet bleichgrüne, oder schmutzig grüne bis gelblich grüne, knospenförmige Pflänzchen aus. Die Sprosse werden nicht länger als 15 mm. Die Blätter sind an der Spitze knospenförmig zusammengeneigt, hohl, eiförmig lanzettlich bis eilänglich-spatelförmig, kurz zugespitzt. Selten weisen diese eine sehr kurz austretende Rippe auf, die sonst in der Blattspitze endend. Die männlichen Pflanzen bilden an der Spitze der Blattrosette Antheridien. Die Laminazellen sind rechteckig, oder verlängert sechseckig geformt, etwa 50 bis 100 µm lang und 25 bis 50 µm breit. Im oberen Teil des Blattes sind sie mindestens rechteckig, jedoch nie rundlich. Die bis 4 cm lange Seta ist aufrecht, oder am oberen Ende leicht gebogen und geschlängelt bis gedreht. Die asymmetrischen, gekrümmten Kapseln sind geneigt oder hängend, schief birnenförmig, trocken deutlich gefurcht und bräunlich gefärbt. Sie besitzen einen langen Hals. Das Peristom ist doppelt ausgebildet und stets gut entwickelt. Der haubenförmige Kapseldeckel weist keine Spitze auf, ist glatt und sitzt an der Basis dem Anulus der Kapsel auf. Die kapuzenförmige Kalyptra ist geschnäbelt und sitzt der Kapsel schief auf. Die meist glatten Sporen werden im Durchschnitt etwa 12 - 22 µm groß. Sporogone sind immer reichlich vorhanden. Die Reife kann während des gesamten Jahres erfolgen.

Pflege:  Sie bedarf keiner Pflege. Vermehrung erfolgt durch Selbstaussaat.
Es liebt die volle Sonne oder Halbschatten. es ist eher ein ungebetener Gast. Wird meistens mit neuen Pflanzen eingeschleppt. Wegen siener Sporenkapseln aber doch interessant.



Funariaceae
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