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Bewimperte Alpenrose

Rhododendron hirsutum L.

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Bewimperte Alpenrose (Almrausch)

Bewimperte Alpenrose (Almrausch)

Bewimperte Alpenrose (Almrausch)




Beschreibung:  Die Bewimperte Alpenrose zählt zu den immergrünen Wildsorten und wird im Garten etwa 70-80cm hoch. Sie bildet einen kompakten Strauch. Ihre Blätter sind beim Austrieb leuchtend hellgrün. Sie werden zu Basis zu immer dunkler. Sie sind an den Rändern leicht behaart. Die Unterseite sieht grün aus. Im Juni bilden sich aus den Knospen stehende Blütentrauben von etwa 5-7cm Länge aus. Diese erblühen dann im Juni/Juli. An einer Traube können über 10 kleine rote Glockenblüten erscheinen. Die Fülle der Blüten ist in manchen Jahren so groß, das keine Blätter mehr zu sehen sind. Diese Pflanze ist einer der schönsten Zwergsträucher und ein Blickfang in jedem Steingarten.

Eine anderer Almrausch ist die Rostrote Alpenrose. Bei ihr ist die Unterseite der Blätter rostrot. In der Natur besteht aber keine Verwechselungsgefahr, da diese Alpenrose nur auf Silikat und Granitgestein vorkommt. Andere Alpenrosen sind zum Beispiel die Blaue Zwergalpenrose Rhododendron russatum 'Gletschernacht' und die Purpurviolette Alpenrose Rhododendron impeditum die auch auf sauren Böden gedeihen.

Die kalkliebende Bewimperte Alpenrose (Almrausch) stellt allso eine Abnormalität bei den Rhododendren und Azaleen dar.

Pflege:  Im allgemeinen benötigen die Alpenrosen einen sauren Boden. Der Almrausch stellt hier eine Ausnahme dar, denn er wächst auf kalkigem Untergrund. Die Pflanzen vertragen aber keine lehmigen Böden. Ich verwende deshalb für diese Pflanze ein Gemisch aus Erde, Kompost, Sand und Kalksplit zu gleiche Teilen. der Kalk darf nicht gemahlen sein, da es sonst zu Staunässe kommt. Da diese Pflanzenart zu den Flachwurzlern zählt, ist eine Bodenbearbeitung und hacken unter der Pflanze zu unterlassen. Da die Pflanze ihre Blätter nicht abwirft,ist es erforderlich auch im Winter darauf zu achten, das die Erde nicht total austrocknet. An einen etwas wärmeren Tag ist die Pflanze dann auch mal zu gießen. Die Vermehrung kann durch Samen erfolgen, wenn es sich um Kreuzungsversuche handelt. Artenecht wird die Pflanze durch absenken von Seitentrieben vermehrt. Es sind auch Hybriden im Handel, die auf neutralen Böden zurecht kommen.
Ich habe ein Exemplar schon mehere Jahre mit anderen Rhododenren zusammen gepflanzt. Der Boden ist nicht so stark sauer wie bei Moorbeetpflanzen üblich. Beide Arten vertragen sich auch. Es ist immer einen Versuch wert.

Nachtrag:  Ich habe diese Pflanze schon etwa 25 Jahre. Leider bin ich mir immer noch nicht sicher welche Alpenrose es ist. Durch absenken habe ich zwei neue Pflanzen erhalten. Die Mutterpflanze ist mit dem Rhododendron williamsianum der Wühlmaus zum Opfer gefallen. Die eine Jungpflanze habe ich auf einen kalkhaltigen Boden gepflanzt, da die Blätter mit Wimpern besetzt sind, und ich deshalb gedacht habe, das es sich um die Bewimperte Alpenrose Rhododendron hirsutum handeln könnte. Diese Pflanze hat sich aber schlecht entwickelt und ich habe sie wieder auf leicht sauren Boden umgesetzt. Die andere Pflanze gedeiht mit den verschiedenen Japanischen Azaleen Rhododendron optusums gut. Deshalb würde ich denken, das sie eine Rostrote Alpenrose Rhododendron ferrugineum ist. Leider passen die Wimpern an den Blättern nicht dazu. Als letzte könnte es eine Hybride aus beiden Pflanzen sein. Ich bin am Ende und lasse sie als Rhododendron hirsutum L. weider auf der HP.

Bewimperte Alpenrose (Almrausch)
Bewimperte Alpenrose (Almrausch)


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